27.09.2017

Stellungnahme zum Umgang mit Extremismus an der Universität

JEDER EXTREMIST IST MIST

Liest man die neue Broschüre des AStA Universität Frankfurt gegen Rechtsextremismus, so könnte man glatt meinen die Goethe-Universität Frankfurt stehe vor der Übernahme durch rechte Gruppen. Glücklicherweise ist das nicht der Fall und die allermeisten Studierenden wissen sehr wohl zwischen anständiger Politik und dumpfen Populismus zu unterscheiden. Mal wieder wird deutlich, dass der AStA seine Ressourcen für politische Kindergartenspiele missbraucht, anstatt sich auf die wirklichen Probleme der Universität zu konzentrieren.

Auch die Liberale Hochschulgruppe distanziert sich eindeutig vom Rechtsextremismus, aber auch vom Linksextremismus. Unserer Meinung nach fällt es jedoch nicht in den Aufgabenbereich eines AStAs, mit Mittel der Studierenden, unbegründet Angst gegen irgendwelche politischen Gruppierungen zu schüren. Des Weiteren weisen wir darauf hin, dass extremistische Parteien erst dadurch groß gemacht werden, indem ihnen ständig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Es schweißt die Anhänger zusammen und gibt ihnen die Möglichkeit sich in einer Opferrolle zu inszenieren. Das ist der falsche Weg. Es gilt jedem Extremismus, sei es von rechts oder von links außen, mit sachlichen Argumenten zu begegnen und plumpem Populismus einfach keinerlei Beachtung zu schenken.