30.08.2012

Start des Deutschland-Stipendiums 2012

LHG Frankfurt zeigt sich erfreut über Vergabe und Umsetzung

Frankfurt, 30.August 2012: Am heutigen Tag beginnt die Bewerbungsphase zur zweiten Phase des Deutschland-Stipendiums an der Goethe-Universität Frankfurt. Nachdem in der ersten Phase alle 161 Stipendien vergeben werden konnten, hat die Universität Frankfurt durch erfolgreiche Stifter-Akquise die Möglichkeit, insgesamt 382 Deutschland-Stipendien zu vergeben.

Sebastian Bur, Vorsitzender der Liberalen Hochschulgruppe (LHG) Frankfurt sagt hierzu: ,,Das Deutschland-Stipendium und die Goethe-Universität sind eine Erfolgsgeschichte, auf die nicht nur die Universität selbst, sondern auch die Studierenden stolz sein können. Das klare Bekenntnis zum Deutschland-Stipendium und die ehrgeizige Umsetzung sind eine große Chance für uns Studierende. Die Liberale Hochschulgruppe freut sich außerdem, dass es auch im zweiten Jahr gelungen ist, die Vergabe der verfügbaren Stipendien über ein sogenanntes Cluster-Verfahren zu regeln. Somit ist gewährleistet, dass alle Studierenden eine faire und realistische Chance auf ein Stipendium haben und nicht wirtschaftsnahe Studiengänge wie Rechtswissenschaft oder Wirtschaftswissenschaften bevorzugt werden. Das Deutschland-Stipendium an der Universität Frankfurt ist wahrlich ein Stipendium für alle Studierenden in allen Fächern. Das Deutschland-Stipendium ist ein weiterer, wichtiger Baustein für die Finanzierung eines Studiums. Neben dem BaFöG, das eine Studienfinanzierung für alle Studenten ist, halten wir das Deutschland-Stipendium als Förderung für besonders ehrgeizige und begabte Studenten eine sehr gute Ergänzung.“

Gefördert werden die Stipendiaten in Frankfurt nicht nur mit 300 Euro pro Monat, sondern auch ideell. Bereits im letzten Jahr bot die Gothe-Universität den geförderten Studenten ein Mentoren-Programm an. Im Rahmen dieses Programms werden die Studenten fachübergreifend in Gruppen eingeteilt und einem Mentor, der eine Persönlichkeit aus dem Berufsleben ist, zugewiesen. Diesen Gruppen werden Lectures und Kamingespräche angeboten. Zudem werden eigenständige Projekte im Laufe des Förderungsjahres bearbeitet. Auch in der zweiten Phase werden die Mentoren-Programme angeboten und sind weiter ausgebaut worden.

Sebastian Bur führt hierzu weiter aus: ,,Die Studenten profitieren von dem angebotenen Programm und werden motiviert, durch praxisrelevante Projekte und interdisziplinäre Ausrichtung einen Blick über den eigenen Tellerrand zu erlangen. Wir als Liberale Hochschulgruppe möchten, dass in Anbetracht der monetären Förderung diese ideelle Förderung nicht vernachlässigt wird. Das Mentoren-Programm ist keine Begleiterscheinung, sondern ein elementar wichtiger Baustein des Projekts Deutschland-Stipendium, den es auszubauen gilt.“

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