Gemessen an den Mietpreisen gehört die Stadt Frankfurt zu den teuersten Städten in Deutschland. Dies ist ein Problem der gesamten Stadt, aber besonders ein Problem der Studenten, die mit ihrem geringen Budget enorme Schwierigkeiten haben eine bezahlbare Wohnung zu finden.
In den letzten Jahren versuchten einige Studenten, teilweise mit Unterstützung des AStA auf diesen Missstand durch Hausbesetzung aufmerksam zu machen. Hausbesetzung stellt für die Liberale Hochschulgruppe auch weiterhin kein wirksames Mittel zur Verbesserung der Lage dar. Die Liberale Hochschulgruppe möchte auch in Zukunft demokratische Wege Nutzen und ihre Energie darauf verwenden.
Als ersten Schritt hierfür hat die Liberale Hochschulgruppe einen Dialog mit dem Studentenwerk Frankfurt begonnen, der fortgesetzt wird. Anfang November haben wir das Studentenwerk Frankfurt in einem offenen Brief, der auf unserer Website einsehbar ist, zu einer Stellungnahme zur aktuellen Wohnraumsituation in Frankfurt aufgefordert und Fragen bezüglich der Grundlagen für die Schaffung von Wohnraum sowie zur zukünftigen Entwicklung gestellt. Die detaillierte Antwort ist ebenfalls auf unserer Website zu finden.
Im Jahr 2012 möchten wir uns mit weiteren Trägern von Wohnheimen in Frankfurt unterhalten um einen größeren Überblick über die zukünftige Entwicklung zu erhalten.
Zudem haben wir und wollen wir auch in Zukunft uns bei den örtlichen Parteien Gehör verschaffen (durch Briefe, Treffen und Teilnahme an der Planungswerkstatt zum Kulturcampus Bockenheim) und auf größeres finanzielles Engagement für studentisches Wohnen hinwirken sowie auf aktuelle Missstände, wie zum Beispiel den Wegfall der Wohnheime Bockenheimer Landstraße 133 und Jügelstraße 1 (in der Summe 140 Wohnheimplätze) durch den Bau des ,,Kulturcampus Bockenheim“ hinweisen. Bockenheim wird auch nach dem Umzug des Campus weiterhin ein zentraler Stadtteil für studentisches Wohnen sein.