Ein zentraler Lernort für Studenten ist nicht nur der Hörsaal, sondern auch die Bibliothek. Die Studenten können sie zum Ausleihen teurer Fachliteratur, aber auch als ruhigen Lernort nutzen. Die hohe Frequentierung der Bibliotheken unterstreicht ihren Stellenwert für die Studenten.
Doch leider werden Studenten in ihrem Lernen gebremst. Dies geschieht durch unterschiedliche, teilweise sehr knapp bemesse Öffnungszeiten, als auch durch bürokratische Hindernisse. Als ersten Schritt zu einem verbesserten Bibliotheken-Service sehen wir die Erweiterung der Öffnungszeiten. Unsere Idealvorstellung ist eine 24-h-Bibliothek, die es dem Studenten ermöglicht, rund um die Uhr zu lernen. Dies klingt im ersten Moment utopisch, doch muss man auch denjenigen Studenten, die bevorzugt abends bzw. nachts lernen, die Möglichkeit bieten, auf die Bibliotheksangebote zuzugreifen. In den späten Abendstunden und in der Nacht wäre kein spezielles Bibliothekspersonal, sondern lediglich ein Sicherheitsdienst, der zurzeit ohnehin in den Schließzeiten durch die Gebäude geht, von Nöten.
Diese Forderung ist unter Berücksichtigung steigender Studierendezahlen nur plausibel und eine absolute Notwendigkeit.
Da wir davon ausgehen, dass die Universitätsleitung und die Fachbereiche sich auf diese Änderung nicht einlassen werden, ist die erste Etappe eine schrittweise Verlängerung der Öffnungszeiten aller Bibliotheken. Hierbei sind besonders die Bibliotheken auf dem Campus Riedberg und auf dem Campus Niederrad sowie kleinere Fachbereichsbibliotheken in Bockenheim zu nennen.
Zudem soll es in Zukunft möglich sein, in allen Bibliotheken während der gesamten Öffnungszeit Bücher ausleihen zu können. Dies ist trotz Selbstleihe-Automaten in einigen Bibliotheken nicht möglich und stellt somit eine absolut unsinnige bürokratische Hinderung dar.