Die Liberale Hochschulgruppe (LHG) an der Goethe-Universität Frankfurt am Main geht dieses Jahr erneut verstärkt in den Wahlkampf zu den studentischen Gremien und Fachbereichsräten.
In den Fachbereichen Rechtswissenschaft (FB 01), Wirtschaftswissenschaften (FB 02) und Sprach- und Kulturwissenschaften (FB 09) tritt die LHG sowohl zur Fachschaftsrats-, als auch zur Fachbereichsratswahl an, zusätzlich stellt sie mit Jonas Kuropka einen Kandidaten für den Fachbereichsrat Medizin (FB 16).
Auf der Wahlliste zum Studierendenparlament – die Liberale Hochschulgruppe wird 2012 mit der Liste Nr. 13 ins Rennen gehen – befinden sich insgesamt elf Leute, von denen mit Benedikt Bente und Sebastian Bur zwei Gesellschaftswissenschaftler (FB 03) die vordersten Plätze belegen.
Der Vorsitzende der LHG an der Uni Frankfurt, Sven Kluitman, äußerste sich erfreut über den Zuwachs und die positive Entwicklung: „Die Steigerung unserer Mitglieder- und Kandidatenzahlen zeigt deutlich, dass sich die Bemühungen des vergangenen Jahres gelohnt haben. Es freut mich, dass sich die Gruppe aus Studierenden so vieler verschiedener Fachbereiche zusammensetzt. Wir hoffen nun, dass sich unsere Bemühungen im Wahlergebnis wiederspiegeln werden und wir uns auf breiter Basis auch in den Gremien für studentische Belange einsetzen können.“
Dass die Liberale Hochschulgruppe auch thematisch breit aufgestellt in den Wahlkampf geht zeigt sich an einer langen Liste von Zielen, die es für die Liberalen zu erreichen gilt, von ausgebauten Bibliotheksöffnungszeiten bis hin zur Aufstockung der Masterplätze. Spitzenkandidat Sebastian Bur hofft auf eine engagierte Zukunft im Studierendenparlament: „Die Liste unserer Ziele ist das Ergebnis langer interner Debatten und spricht Probleme an, die alle Studierenden an der Universität betreffen. Aber auch an den einzelnen Fachbereichen wollen wir auf spezifische Problembereiche eingehen. Für mich steht vor allem die Versorgung der Studenten auf dem Campus Westend im Mittelpunkt. Nach dem Umzug werden weitere tausende Studenten auf dem Campus Westend studieren und verpflegt werden müssen.“
Bereits vor Weihnachten wird die LHG ihren Wahlkampf beginnen, um auch die Briefwahl den Studierenden schmackhaft zu machen. „Ein gesteigertes Interesse innerhalb der Studierendenschaft für die Hochschulpolitik – und somit für ihre eigenen Interessen – muss das oberste Ziel aller Wahlkämpfer sein“, so der LHG-Vorsitzende Kluitman.